Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz
 

art and (re)production

Konferenz (engl.)


Organisiert von Jenny Nachtigall (ADBK/UCL) und Dorothea Walzer (HU-Berlin)

Teilnehmer/innen: Marie-Luise Angerer, Mareike Bernien, Anja Kirschner, Sven Lütticken, Maria Muhle, David Panos, Martin Jörg Schäfer, Kerstin Stakemeier, Maija Timonen, Marina Vishmidt, Joseph Vogl

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

„art and (re)production“ bringt eine Reihe von internationalen TheoretikerInnen, KünstlerInnen und FilmemacherInnen zusammen, um den Nexus von Kunst und (Re)Produktion vom mechanischen Zeitalter bis in die digitale Gegenwart einer Neubetrachtung zu unterziehen. Historisch und konzeptuell dicht, durchzieht der Begriff der (Re)Produktion eine Vielzahl von Diskursen, Zeiten und Zeitlichkeiten. Er bezeichnet Prozesse und Praktiken der Instandhaltung ökonomischer Systeme sowie von Leben und Arbeitskraft, bezieht sich aber auch auf technologische (photographische, elektronische etc.) Verfahren der Imitation. In einer Zeit, in der Digitalität den temporalen und epistemischen Status von Medien transformiert und die Verschränkung von Technologie, Leben und Arbeit sich radikal erweitert, stellt sich die Frage der (Re)Produktion von Neuem. Wie können wir also die sich wandelnden Konfigurationen von technologischer, gesellschaftlicher und ökonomischer (Re)Produktion in der modernen und zeitgenössischen Kunst und Kultur fassen? Und was steht mit diesen Verschiebungen auf dem Spiel?

Wir möchten diese Fragen ausgehend von Vorträgen, Screenings und künstlerischen Präsentationen in drei Panels adressieren:

Panel I ––The (Re)production of Capital and of Art: Crisis and Form
Panel II –– The (Re)production of History and Temporality
Panel III –– The (Re)production of Subjectivity: Sexuality and Crisis

Die Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund begrenzter Plätze wird um Anmeldung unter folgender Adresse gebeten: artandreproduction@gmail.com

Gefördert durch das Zukunftskonzept der Humboldt-Universität zu Berlin

  

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