Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz
 

Reisende und Grenzgänger. Übergänge und Passagen durch eine deutsch-israelische Filmgeschichte

Vortrag mit Filmbeispielen von Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann (Hebrew University Jerusalem)


In den vergangenen Jahren hat das israelische Kino auf zahlreichen Festivals weltweit immer größere Aufmerksamkeit auf sich gezogen und es ist schon längst nicht mehr die Ausnahme, dass auch deutsche Filmförderungen, israelische Regisseure bei ihren Projekten unterstützen – nicht zuletzt dann, wenn deutsch-israelische Geschichten oder grenzüberschreitende Begegnungen Thema und Gegenstand der Filme sind. Solche deutsch-israelischen Filmbeziehungen aber haben bereits eine lange Tradition, die sogar bis in die Zeit vor der Staatsgründung zurück reicht, als jüdische Filmemacher aus Deutschland Palästina bereisten, um den dortigen zionistischen Aufbau auch in ihrer deutschen Heimat publik zu machen. Spätere Filme erzählten dann Geschichten von deutschsprachigen Einwanderern, zeigten Israelis in Deutschland und Deutsche in Israel oder Menschen, die sich zwischen beiden Ländern bewegen. Der Filmwissenschaftler Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann (Hebrew University Jerusalem) wird solche Filmgeschichten zwischen Israel und Deutschland anhand von Filmbeispielen vorstellen und dabei auch einen Einblick in das vielseitige Filmschaffen in Israel geben.

Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann lehrt und forscht an der Hebrew University in Jerusalem. Er unterrichtet dort Filmwissenschaft und deutsche Kultur- und Sozialgeschichte und forscht zur filmischen Erinnerung an den Holocaust und deutsch-israelische Begegnungen in und durch das Kino. Er ist Autor der Bücher Geschichtsbilder im medialen Gedächtnis – Filmische Narrationen des Holocaust (Bielefeld 2011) und Übergänge – Passagen durch eine deutsch-israelische Filmgeschichte (Berlin 2014).

  

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