Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz
 

Hanns Eisler und die Frauen

Ein musikalischer Abend von Christoph Keller und Gästen


Von den Nazis ins Exil gezwungen, durch Westeuropa, die Sowjetunion in die USA, dort 1948 als „Karl Marx der Musik“ ausgewiesen, in der DDR des „Formalismus“ verdächtigt: In seinem Gang durch die Kämpfe des 20. Jahrhunderts landete Hanns Eisler, Zwölftonkomponist der ersten Stunde und kongenialer Brecht-Vertoner, meistens zwischen Stuhl und Bank. Dabei hatte er – brillanter Kopf auf kugelrunder Figur – das Glück, an seiner Seite ebenso schöne wie intelligente und tatkräftige Frauen zu haben. In seinen erst seit kurzem zugänglichen Briefen lernen wir Eisler als äußerst spontanen Menschen kennen, gleichermaßen vehement in seiner Liebe wie in seinen Abneigungen. „Hanns Eisler und die Frauen“ verknüpft Briefmaterial mit Liedern zu einem musikszenischen Abend, in dem über die Persönlichkeit Hanns Eislers hinaus „das Zeitalter der Extreme“ (wie Eric Hobsbawm das 20. Jahrhundert nannte) erfahrbar wird.

Mit:
Christoph Keller (musikalische Leitung und Klavier)
Graziella Rossi, Anna von Schrottenberg, Helmut Vogel (Spiel und Gesang)
Heinrich Mätzener (Klarinette)

Tickets kosten an unseren Billettkassen 15,- Euro bzw. 10,- Euro (ermäßigt). Bei Buchungen über unseren Webshop kommen je 2,- Euro Systemgebühr dazu.

  

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